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WM-Strahler oder doch Aliens - was leuchtet da über Köln? EXPRESS-Leser sahen am Dienstagabend einen grünen Laser über Kölns Dächern. Der helle Strahl „zerteilte“ die Kölner Skyline, doch wo kam er her?
Jetzt ist das Rätsel um das mysteriöse Licht gelüftet - die Erklärung ist wenig magisch.
Nur ein Veranstaltungs-Test
Der Strahl kam vom Park Inn Hotel an der Inneren Kanalstraße. „Dabei handelte es sich lediglich um eine technische Probe für die Laserdarbietung eines Kunden“, sagte ein Sprecher des Hotels dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Offen ließ er, um was für eine Veranstaltung es sich handelt.
Laser können gefährlich sein
Der rätselhafte, grüne Strahl war deutlich zu sehen, das wirft die Frage auf: Ist das nicht gefährlich? Zwar handelte es sich hier nur um einen Test von Profis, doch immer wieder wird mit Laserpointern auch fahrlässig umgegangen.
Ein Sprecher der Kölner Polizei sagte: blauer laserpointer Es gibt immer wieder Privatpersonen, die in den Himmel lasern“, aber das sei verboten: „Der Laser kann Flugzeuge massiv stören, das ist ein gefährlicher Eingriff in den Flugverkehr und strafbar.“
Die gefährlichen Strahlen sollte man deswegen nur den Profis überlassen.
Welche Strafe gibt es für Laser-Attacken?
Mehrere Gerichte haben Laserpointer-Attacken bislang hart bestraft. Auf „gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr‘ stehen nach § 315 Strafgesetzbuch bis zu zehn Jahren Gefängnis.
Wird dabei der Pilot (z.B. durch eine Netzhautablösung) oder ein Opfer verletzt, kommt schwere Körperverletzung dazu (§226 Strafgesetzbuch).
Verkauf und Einfuhr von Laserpointern mit Leistungen über 1 Milliwatt sind in Deutschland verboten.

Grüne Laserpointer so gefährlich?
Ihr habt ja sicher von der Aktion des Mädchens mit dem grünen Laserpointer und dem zur Landung ansetzenden Flugzeug gehört. Jetzt meine Frage - sind die Teile neben der starken Blendung auch gefährlicher fürs Auge als die roten? Hängt ja vermutlich auch von der Leistung ab. Laserpointer Rot Wie ist das mit den Folgen wenn man son Strahl/Reflektionen mal kurz von in die Augen bekommt? Kann es da zu Spätfolgen kommen oder merkt man das recht schnell?

[1]

Die in Europa von seriösen Händlern angebotenen Laserpointer sollten der Laserklasse 2 angehören mit einer maximalen Ausgangsleistung von 1mW. Laser der Klasse 2 gelten als ungefährlich, solange der Lidschlußeffekt nicht unterdrückt wird. Die Wellenlänge (grün oder rot) spielt dabei keine Rolle. Jeder "Laserstrahl" hat eine Divergenz, d.h. er weitet sich mit der Entfernung immer weiter auf. Bei Laserpointern liegt die Divergenz meistens bei ca. 1,1 bis 1,3 mrad, d.h. pro Meter Entfernung von Strahlaustritt nimmt der Durchmesser um 1,1 bis 1,3 mm zu. Bei einer Entfernung von 1km = 1000m ist der Durchmesser also auf 1100mm = 1,1m angewachsen. Nimmt man an, man hat keine Streuverluste durch Partikel in der Luft (Staub, Wassertropfen), verteilt sich die Ausgangsleistung von 1 mW auf eine Fläche von knapp 1 m². Mal abgesehen davon, daß es schwierig sein sollte, mit einem Pointer aus 1 km Entfernung die Augen eines Piloten zu treffen, reicht die Leistung dann kaum aus, um Schaden anzurichten.

Die grünen sind tatsächlich gefährlicher als die roten.laserpointer 20W Die herkömmlichen Laserpointer sind zwar auch nicht sehr gut fürs Auge, allerings verkraftet es eine Blendung von etwa 0,25 sec von einem herkömmlichen. Vorher schließt sich aber das Auge aus Reflex schon automatisch.
Außerdem können sie nichts entzünden oder aus einer weiten Entfernung wie beim Flugzeug blenden. Diese Laser sind Klasse 1 bis 2 und haben eine Leistungen von ca 1 Miliwatt.
Ab einer bestimmten Wattzahl 10 Miliwatt fangt es dann auch an zum brennen.
Es geht aber bis in den 100 Megawatt hinein. Schon alleine durch Betrachtung des Punktes kann man Erblinden und man kann Dinge aus 1 km Entfernung noch entzünden.

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